Architekturfotografie Frankfurt

Ihr Dienstleister im Bereich der Immobilienfotografie

Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

A: Workshops & Touren, B: Aufträge für Architektur- & Immobilenfotografie

 

A) Der Teilnehmer an den von "Architekturfotografie-Frankfurt" durchgeführten Aktivitäten erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass seine Teilnahme auf eigenes Risiko erfolgt. Für persönliche oder materielle Schäden kann kein Schadensersatz geltend gemacht werden. Die herausgegebenen Kursunterlagen sind lediglich für den eigenen privaten Gebrauch bestimmt und dürfen nicht weiterverbreitet werden.

Die Anmeldung zu einer Veranstaltung sollte in beiderseitigem Interesse schriftlich (auf dem Postwege oder per E-Mail) erfolgen und wird vom Veranstalter als verbindlich betrachtet. Der Vertrag kommt durch die schriftliche Anmeldebestätigung durch den Veranstalter zustande.

Leistungen werden vom Veranstalter erbracht wie auf der Webseite beschrieben. Abweichungen von den vereinbarten Leistungen, die sich bereits im Vorfeld der Veranstaltung abzeichnen, werden dem angemeldeten Teilnehmer vom Veranstalter unverzüglich angezeigt. Abweichungen können sich auch im Verlauf der Veranstaltung jederzeit aufgrund höherer Gewalt wie z.B. Unwetter ergeben. Bedingt durch die Art der vom Veranstalter angebotenen Veranstaltungen, die teilweise im Freien stattfinden, kann der Kursverlauf durch schlechtes Wetter beeinflusst werden. Der Veranstaltungsleiter ist jedoch bemüht im Einvernehmen mit den Teilnehmern noch während der Veranstaltung nach geeigneten Alternativen zu suchen. Der Veranstalter ist letztlich jedoch nicht für das Wetter verantwortlich. Insofern wird darauf hingewiesen, dass schlechtes Wetter nicht als Leistungsmangel gewertet werden kann. Im Falle von schlechtem Wetter, ist der Veranstalter befugt Termine, in Absprache mit den Kursteilnehmern, zu verschieben.
Einen Anspruch auf Leistung verwirkt der Teilnehmer, wenn er den Anweisungen des Veranstaltungsleiters nicht Folge leistet. Der Veranstaltungsleiter ist in einem solchen Falle berechtigt den Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen.
Bei vorzeitiger Abreise des Teilnehmers oder Kursabbruch durch den Teilnehmer verfallen sämtliche Ansprüche auf Leistung gegenüber dem Veranstalter.
Der angemeldete Teilnehmer ist im Vorfeld einer Veranstaltung jederzeit berechtigt seinen Rücktritt von der gebuchten Veranstaltung zu erklären. Dem Teilnehmer wird empfohlen seinen Rücktritt im eigenen Interesse und zur Vermeidung von Missverständnissen stets schriftlich zu erklären.
Dem Veranstalter entsteht durch den Rücktritt des angemeldeten Teilnehmers ein Anrecht auf angemessenen Ersatz von Aufwendungen für bereits getroffene Reisevorbereitungen, wie z.B. Schadensersatz für bereits gebuchte Tagungsräume.

Kann der angemeldete Teilnehmer aus persönlichen Gründen nicht selbst an einer Veranstaltung teilnehmen, so ist er berechtigt seinen Leistungsanspruch auf einen Ersatzteilnehmer zu übertragen. Er und die Ersatzteilnehmer sind dann gesamtschuldnerisch verantwortlich für die Erbringung der Veranstaltungsgebühr.

Der Veranstalter ist jederzeit berechtigt den Vertrag zu kündigen, wenn aufgrund von höherer Gewalt, inneren Unruhen, Krankheit des Veranstaltungsleiters die Veranstaltung nicht durchgeführt, bzw. zu Ende gebracht werden kann. Dem Teilnehmer entsteht hierdurch ein Anspruch auf Erstattung der bereits entrichteten Veranstaltungsgebühr bzw. Minderung.

Erbringt der Veranstalter Leistungen nicht vertragsgemäß, so kann der Teilnehmer Abhilfe verlangen. Der Veranstalter ist berechtigt Abhilfe in der Form zu erbringen, dass er dem Teilnehmer gleichwertigen Ersatz für die nicht erbrachte Leistung bietet. Der Veranstalter ist berechtigt die Forderung auf Abhilfe abzulehnen, wenn diese unverhältnismäßig ist.
Der Teilnehmer ist berechtigt für die Dauer der nicht vertragsgemäßen Leistungserbringung eine Herabsetzung der Veranstaltungsgebühr (Minderung) zu verlangen. Voraussetzung hierfür ist die unverzügliche Anmeldung eines Leistungsmangels beim Veranstalter. Wird die Veranstaltung aufgrund eines Mangels erheblich beeinträchtigt oder ist die Veranstaltung aufgrund eines Mangels dem Teilnehmer nicht mehr zumutbar und leistet der Veranstalter hierfür keine Abhilfe, ist der Teilnehmer berechtigt vom Vertrag zurückzutreten. Dem Teilnehmer obliegt hierbei der Mängelnachweis.

 

 

B) Die nachfolgenden Punkte gelten für alle vom Dienstleister durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen. Die Vereinbarung gilt durch Auftragserteilung an Architekturfotografie-Frankfurt.com, spätestens mit der Entgegennahme der Leistung, als in vollem Umfang anerkannt. Der Auftraggeber verzichtet auf eigene Vertragsbedingungen. Solche werden nur dann verbindlich, wenn sie von  Architekturfotografie-Frankfurt.com ausdrücklich schriftlich bestätigt werden. Der Kunde verpflichtet sich, die Liefer- und Geschäftsbedingungen sorgfältig zu lesen und vollständig zur Kenntnis zu nehmen. Die folgenden Punkte gelten im Rahmen einer laufenden Geschäftsbeziehung auch ohne ausdrückliche Einbeziehung auch für alle zukünftigen Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen des Dienstleisters, sofern nicht ausdrücklich abweichende Regelungen getroffen werden. Der Auftraggeber erhält die Fotos in digitaler Form (JPEG Format), in voller Auflösung und ohne Wasserzeichen.

 

1. Allgemeines
1.1 Die nachfolgenden Punkte gelten für alle dem Dienstleister erteilten Aufträge. Sie gelten als vereinbart, wenn ihnen nicht spätestens binnen 3 Werktagen schriftlich widersprochen wird.
1.2 Lichtbilder im Sinne dieses Vertrages sind alle vom Dienstleister hergestellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen.

 

2. Urheberrecht
2.2 Dem Dienstleister steht das Urheberrecht an den Lichtbildern nach Maßgabe des Urheberrechtsgesetzes zu. Der Kunde überträgt sämtliche Nutzungsrechte für jegliche Nutzung und Veröffentlichung der Aufnahmen auf den Dienstleister. Die Bilder können mit anderem Bildmaterial, Grafik oder Text kombiniert, abgeändert, skaliert oder beschnitten werden. Der Dienstleister darf die produzierten Bilder ohne jede zeitliche, örtliche und inhaltliche Einschränkung in unveränderter Form durch den Dienstleister oder durch Dritte, die in dessen Einverständnis handeln, ungeachtet der Übertragungs-, Träger- und Speichertechniken publizistisch zur Illustration und zu Werbezwecken verwenden.
2.3 Die vom Dienstleister hergestellten Lichtbilder sind grundsätzlich nur für den eigenen Gebrauch des Auftraggebers bestimmt.

2.4 Beantragen abgebildete Personen oder Objektbesitzer die Löschung der Bilder aufgrund der Versäumnis des Kunden (vgl. Punkt 4.1), so hat der Kunde die Bilder zu löschen und den Dienstleister über die Löschung der Bilder zu informieren. Dem Kunden werden sämtliche Nutzungsrechte für die jeweiligen Bilder entzogen.
2.5 Überträgt der Dienstleister Nutzungsrechte an seinen Werken, ist - sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde - jeweils nur das einfache Nutzungsrecht übertragen. Eine Weitergabe von Nutzungsrechten bedarf der besonderen Vereinbarung.
2.6  Erst nach vollständiger Bezahlung des Honorars an den Dienstleister gehen die Nutzungsrechte an den Auftraggeber über.
2.7 Der Besteller eines Bildes im Sinne vom §60 UrhG hat kein Recht, das Lichtbild zu vervielfältigen und zu verbreiten, wenn nicht die entsprechenden Nutzungsrechte übertragen worden sind. §60 UrhG wird ausdrücklich abbedungen.
2.8 Bei der Verwertung der Lichtbilder wird der Dienstleister, sofern nichts anderes vereinbart wurde, als Urheber; Foto: ©www.Architekturfotografie-Frankfurt.com des Lichtbildes genannt bzw. verlinkt. Eine Verletzung des Rechts auf Namensnennung berechtigt den Dienstleister zum Schadensersatz.
2.9 Die Rohdateien verbleiben beim Dienstleister. Eine Herausgabe der Bilddateien an den Auftraggeber erfolgt nur bei gesonderter Vereinbarung.

 

3. Vergütung, Zahlung, Eigentumsvorbehalt, Bildauffassung
3.1 Für die Herstellung der Lichtbilder wird ein Honorar als Stundensatz, Tagessatz oder als vereinbarte Pauschale berechnet.
Es gilt das vereinbarte Honorar. Ist kein Honorar vereinbart worden, bestimmt es sich nach der jeweils aktuellen Bildhonorarübersicht der Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing(MFM). Durch den Auftrag anfallende Kosten und Auslagen (z.B. Materialkosten,  Kosten für erforderliche Requisiten,  Reisekosten,  erforderliche Spesen etc.) sind nicht im Honorar enthalten und gehen zu Lasten des Kunden.
3.2 Bei Aufträgen oder Bestellungen, die einen Wert von 500,- EUR überschreiten, ist eine Anzahlung durch den Auftraggeber i.H.V. mind. 30 % des Auftragswertes zu leisten. Der Rechnungsbetrag ist i.d.R. bei Abholung in bar zu begleichen oder auf das Bankkonto des Dienstleisters zu überweisen. Eine Zahlung per Kreditkarte, sowie über Paypal ist ebenfalls möglich. 


3.3 Rechnungen sind innerhalb von 7 Tagen ohne Abzug zu zahlen. Der Auftraggeber gerät in Verzug, wenn er fällige Rechnungen nicht spätestens 21 Tagen nach Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufforderung begleicht. Dem Dienstleister bleibt vorbehalten, den Verzug durch Erteilung einer nach Fälligkeit zugehenden Mahnung zu einem früheren Zeitpunkt herbeizuführen.
3.4 Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises bleiben die gelieferten Lichtbilder Eigentum des Dienstleisters. Evtl. zugesicherte Abtretungen an Bildrechte bleiben bis zur vollständigen Bezahlung beim Dienstleister.
3.5 Der Auftraggeber erkennt meine Bildauffassung und Gestaltung mit Erteilung des Auftrages ausdrücklich an. Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen, so hat er die Mehrkosten zu tragen. Der Dienstleister behält den Vergütungsanspruch für bereits begonnene Arbeiten.
3.6 Bis 20 km Anfahrt entstehen keine zusätzlichen kosten. Für darüberhinausgehende Anfahrtsstrecken werden 0,70 €/Km berechnet.

3.7 Soweit der Dienstleister Kostenvoranschläge erstellt,  sind diese unverbindlich.  Treten während der Produktion Kostenerhöhungen ein, sind diese erst dann vom Dienstleister anzuzeigen, wenn erkennbar wird, dass hierdurch eine Überschreitung der ursprünglich veranschlagten Gesamtkosten um mehr als 15 % zu erwarten ist. Wird die vorgesehene Produktionszeit aus Gründen überschritten, die der Dienstleister nicht zu vertreten hat, so ist eine zusätzliche Vergütung auf der Grundlage des vereinbarten Zeithonorars bzw. in Form einer angemessenen Erhöhung des Pauschalhonorars zu leisten.
 

4. Haftung
4.1 Der Dienstleister übernimmt keine Haftung für die Verletzung von Rechten abgebildeter Personen oder Objekte. Der Kunde hat dafür sorgezutragen dass Personen, die zum Zeitpunkt der Dienstleistung anwesend sind, bzw. Objekteigentümer im Voraus über die fotografische Arbeit am Ort informiert werden und mit dieser einverstanden sind. Der Erwerb von Nutzungsrechten über das fotografische Urheberrecht hinaus, z. B. für abgebildete Werke der bildenden oder angewandten Kunst sowie die Einholung von Veröffentlichungsgenehmigungen bei Sammlungen, Museen etc.  obliegt dem Kunden.  Der Kunde trägt die Verantwortung für die Betextung sowie die sich aus der konkreten Veröffentlichung ergebenden Sinnzusammenhänge.

4.2 Ab dem Zeitpunkt der ordnungsgemäßen Lieferung des Bildmaterials ist der Kunde für dessen sachgemäße Verwendung verantwortlich.

 

5 Nebenpflichten
5.1 Der Auftraggeber versichert, dass er an allen dem Dienstleister übergebenen Vorlagen das Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht, sowie bei Personenbildnissen die Einwilligung der abgebildeten Personen zur Veröffentlichung, Vervielfältigung und Verbreitung besitzt. Ersatzansprüche Dritter, die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen, trägt der Auftraggeber.
5.2 Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Aufnahmeobjekte rechtzeitig zur Verfügung zu stellen und unverzüglich nach der Aufnahme wieder abzuholen.

5.3 Überlässt der Dienstleister auf Anforderung des Kunden oder mit dessen Einverständnis Bildmaterial   lediglich   zum   Zwecke   der   Prüfung,   ob   eine   Nutzung   oder Veröffentlichung in Betracht kommt, hat der Kunde analoges Bildmaterial spätestens innerhalb eines Monats nach Erhalt zurückzugeben,  sofern auf dem Lieferschein keine andere Fristvermerkt ist.  Digitale Daten sind zu löschen bzw.  sind die Datenträger zu vernichten oder zurückzugeben. Eine Verlängerung dieser Frist ist nur wirksam, wenn sie vom Dienstleister schriftlich bestätigt worden ist. Die Löschung des Bildmaterials ist dem Dienstleister, ohne Aufforderung, in Textform zu bestätigen.

 

6. Leistungsstörung, Ausfallhonorar

6.1 Überlässt der Dienstleister dem Auftraggeber mehrere Lichtbilder zur Auswahl, hat der Auftraggeber die nicht ausgewählten Lichtbilder innerhalb von zwei Wochen nach Zugang - wenn keine längere Zeit vereinbart wurde - auf eigene Kosten und Gefahr zurücksenden. Für verlorene oder beschädigte Lichtbilder kann der Dienstleister, sofern er den Verlust oder die Beschädigung nicht zu vertreten hat, Bezahlung verlangen.
Werden die Bilder nicht innerhalb der 14 Tage-Frist an den Dienstleister zurückgeschickt, gilt die Sendung als abgenommen und diese wird komplett in Rechnung gestellt. Wurde die Löschung digitaler Bilder nach 14 Tagen nicht bestätigt, so gelten diese ebenfalls als angenommen.
6.2 Wird die für die Durchführung des Auftrages vorgesehene Zeit aus Gründen, die der Dienstleister nicht zu vertreten hat, um mehr als 15% überschritten, so erhöht sich das Honorar des Dienstleisters, sofern ein Pauschalpreis vereinbart war, entsprechend. Ist ein Zeithonorar vereinbart, erhält der Dienstleister auch für die Wartezeit den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz. Bei Vorsatz oder Fahrlässigkeit des Auftraggebers kann der Dienstleister Schadensersatzansprüche geltend machen.
6.3 Liefertermine für Lichtbilder sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich vom Dienstleister bestätigt worden sind. Der Dienstleister haftet für Fristüberschreitung nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
6.4 Storniert der Auftraggeber die Buchung, wird wie folgt berechnet:
Storno länger als 4 Wochen vor dem Termin: 10%,
Storno drei (21 Tage) bis 4 Wochen (28 Tage) vor dem gebuchten Termin: 30%,
weniger als 21 Tage: 60% der vereinbarten Gesamtsumme, auch wenn noch keine Anzahlung geleistet wurde. Storno 24 Stunden vor dem Termin: 90%. Storno weniger als 24 Stunden vor dem Termin: 100%.
6.5 Sind dem Dienstleister innerhalb von zwei Wochen nach Ablieferung der Aufnahmen keine schriftlichen Mängelrügen zugegangen, gelten die Aufnahmen als vertragsgemäß und mängelfrei abgenommen.


7. Datenschutz
Zum Geschäftsverkehr erforderliche personenbezogene Daten des Auftraggebers können gespeichert werden. Der Dienstleister verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.


8. Digitale Fotografie
8.1 Die Digitalisierung, Speicherung, elektronische Veränderung und Vervielfältigung der Lichtbilder des Dienstleisters auf Datenträgern aller Art bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Dienstleisters.
8.2 Die Übertragung von Nutzungsrechten beinhaltet nicht das Recht zur Speicherung und Vervielfältigung, wenn dieses Recht nicht ausdrücklich übertragen wurde.

 

9. Bildbearbeitung
9.1 Die Bearbeitung von Lichtbildern des Dienstleisters und ihre Vervielfältigung und Verbreitung, analog oder digital, bedarf der vorherigen Zustimmung des Dienstleisters. Entsteht durch Foto-Composing, Montage oder sonstige elektronische Manipulation ein neues Werk, ist dieses mit „Bearbeitet“ zu kennzeichnen. Die Urheber der verwendeten Werke und der Urheber des neuen Werkes sind Miturheber im Sinne des §8UrhG.
9.2 Der Auftraggeber ist verpflichtet, Lichtbilder des Dienstleisters digital so zu speichern und zu kopieren, dass der Name des Dienstleisters mit den Bilddaten elektronisch verknüpft wird.

9.3 Der Auftraggeber ist verpflichtet, diese elektronische Verknüpfung so vorzunehmen, dass sie bei jeder Art von Datenübertragung, bei jeder Wiedergabe auf Bildschirmen, bei allen Arten von Projektionen, insbesondere bei jeder öffentlichen Wiedergabe, erhalten bleibt und der Dienstleister als Urheber der Bilder klar und eindeutig identifizierbar ist.

9.4 Der Auftraggeber versichert, dass er dazu berechtigt ist, den Dienstleister mit der elektronischen Bearbeitung fremder Lichtbilder zu beauftragen, wenn er einen solchen Auftrag erteilt. Er stellt den Dienstleister von allen Ansprüchen Dritter frei, die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen.
 

10. Nutzung und Verbreitung
10.1 Die Verbreitung von Lichtbildern des Dienstleisters im Internet und in Intranets, in Online-Datenbanken, in elektronischen Archiven, die nicht nur für den internen Gebrauch des Auftraggebers bestimmt sind, auf Diskette, CD-ROM oder ähnlichen Datenträgern ist nur aufgrund einer besonderen Vereinbarung zwischen dem Dienstleister und dem Auftraggeber gestattet.
10.2 Die Weitergabe digitalisierter Lichtbilder im Internet und in Intranets und auf Datenträgern und Geräten, die zur öffentlichen Wiedergabe auf Bildschirmen oder zur Herstellung von Soft- und Hardcopies geeignet sind, bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Dienstleisters.
10.3 Die Vervielfältigung und Verbreitung von Bearbeitungen, die der Dienstleister auf elektronischem Wege hergestellt hat, bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Dienstleisters.
10.4 Der Dienstleister ist nicht verpflichtet, Datenträger, Dateien und Daten an den Auftraggeber herauszugeben, wenn dies nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
10.5 Wünscht der Auftraggeber, dass der Dienstleister ihm Datenträger, Dateien und Daten zur Verfügung stellt, ist dies zu vereinbaren und gesondert zu vergüten.
10.6 Hat der Dienstleister dem Auftraggeber Datenträger, Dateien und Daten zur Verfügung gestellt, dürfen diese nur mit vorheriger Einwilligung des Dienstleisters verändert werden.
10.7 Der Auftraggeber bzw. die Beteiligten erklären sich mit Auftragserteilung einverstanden, dass alle, während des Auftrages entstandenen, Aufnahmen zur Eigenwerbung/ zu Veröffentlichungen des Dienstleisters benutzt werden dürfen, z.B. im Internet, in Printmedien oder in Veröffentlichungen z.B. in Buchform, Präsentationsmappen, Schaufenster usw.
10.8 Gefahr und Kosten des Transports von Datenträgern, Dateien und Daten online und offline liegen beim Auftraggeber; die Art und Weise der Übermittlung kann der Auftragnehmer bestimmen.

 

11. Schadenersatz

11.1 Bei jeglicher unberechtigten (ohne Zustimmung des Dienstleisters erfolgten) Nutzung,

Verwendung, Wiedergabe oder Weitergabe des Bildmaterials ist für jeden Einzelfall eine Vertragsstrafe in Höhe des fünffachen Nutzungshonorars zu zahlen, vorbehaltlich weitergehender Schadensersatzansprüche.

11.2 Bei unterlassenem, unvollständigem, falsch platziertem oder nicht zuordnungsfähigem Urhebervermerk ist ein Aufschlag in Höhe von 100% auf das vereinbarte bzw. übliche Nutzungshonorar zu zahlen.

11.3 Bei Vernachlässigung des Punktes 4.1, des vorliegenden Vertrages, hat der Kunde einen Aufschlag in Höhe von 400% des vereinbarten Honorars zu zahlen, sofern abgebildete Personen oder Objektbesitzer die Löschung der Bilder beantragen.

 

12. Schlussbestimmungen
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Wohnsitz des Dienstleisters.
Vorbehalten wird das Recht, den Vertrag in Hinblick auf zukünftige Aufträge zu ändern.
Der Auftraggeber erkennt durch Auftragserteilung meine Lieferbedingungen an.
Sonstige Vereinbarungen wie z.B. Verwendungszweck und Sonderwünsche
bedürfen der Schriftform.

Die Rechnung wird nach Ausführung der Dienstleistung bzw. nach Zahlungseingang ausgestellt.

Verliert einer der Punkte dieses Vertrages an Gültigkeit, verliert der Vertrag als Ganzes nicht die Gültigkeit.