Architekturfotografie Frankfurt

Virtuelle 360 Grad Rundgänge als Informationsquelle

Business, AktuellesPatrick ZasadaComment

VR Touren oder 360° Rundgänge sind weit mehr als nur ein lustiges Gadget. Inzwischen bieten moderne virtuelle Touren das Potential eine Webseite nahezu zu ersetzen. 360 Websites sind im Grunde genommen eine Aneinanderreihung von sphärischen Panoramen zu einer virtuellen Tour, welche zudem in der Lage sind alle Informationen und Funktionen von herkömmlichen Webseiten übersichtlich zu beherbergen. PDF Dateien, Audios, Texte, Bilder und Videos, sowie andere Dokumente und Weblinks lassen sich problemlos implementieren. Moderne 360° VR Touren dienen als attraktive Informationsschnittpunkte, welche Ihre besondere Stärke auf Smartphones oder bei Verwendung von VR Brillen beweisen.

Virtuelle Realität 360 Grad Tour

Mehr Infos zu VR

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Immobilien-Exposé: Tipps zur Vermarktung von Gewerbeimmobilien

BusinessPatrick ZasadaComment

Die Vermarktung einer Gewerbeimmobilie gestaltet sich oft als schwierig. Werbebanner, Plakate und Google Adwords Anzeigen sind zwar hilfreich, aber oft nicht so effektiv wie gewünscht. Versuchen Sie es doch mit einem professionellem Immobilien Exposé.

Ein Immobilien Exposé oder professionelles Inserat stellt die bildhafte und textliche Beschreibung einer Immobilie für den Verkauf dar. Hier zeigen wir Ihnen wie Sie Ihr Immobilien Angebot an die Bedürfnisse des Gewerbemarktes anpassen. Sie erfahren wie Sie Ihre Gewerbeimmobilie richtig beschreiben und möglichst viele Interessenten auf sich aufmerksam machen. Unterschätzen Sie auf keinen Fall die Macht des ersten Eindrucks! Vermeiden Sie beispielsweise Handyfotos und zu dunkle Aufnahmen. Professionell präsentierte Immobilien verkaufen sich nämlich nachweislich besser.

gewerbeimmobilie immobilien expose

Die einfachste Lösung für ein Immobilien Exposé sind klassische Immobilienportale wie Immobilienscout, Immowelt, Blackstone, etc. Sie können aber auch eine eigene Webseite, gedruckte Broschüren oder eine E-Mail Kampagne erstellen lassen.

Exposé-Überschrift

Mit einer gelungenen Überschrift des Immobilien Exposés ziehen Sie Aufmerksamkeit auf sich. Heben Sie kurz und knapp hervor was Ihre Immobile auszeichnet. Sie müssen in Sekundenbruchteilen ein Interesse bei potentiellen Kunden wecken. Achten Sie dabei auf zielgruppendefinierte Begrifflichkeiten. Versuchen Sie möglichst unter 30 Zeichen zu bleiben, damit die Überschrift auch in der mobilen Ansicht komplett angezeigt werden kann.

Anschrift und Umgebung

Geben Sie die vollständige Adresse Ihrer Immobilie an, damit diese auch in der Umkreissuche der verschiedenen Immobilienportale angezeigt werden kann. Platzieren Sie wichtige Textbotschaften oben rechts. Psychologischen Erkenntnissen zufolge schauen wir dort zuerst hin.

Nichts ist für den Kauf entscheidender als die Lage! Was nutzt beispielsweise ein riesiges Bürogebäude ohne ausreichende Parkmöglichkeiten? Eine Logistikhalle ohne Anbindung zur Bundesstraße oder ein Einkaufszentrum fernab der Stadt? Auf einem Luftbild können Sie wichtige Details in der Umgebung farblich kennzeichnen und besser visualisieren als mit jedem anderen Medium. Zeigen Sie alle Vorteile Ihrer Lage! Beeindrucken Sie mit Luftbildaufnahmen und 360 Grad Lageübersichten, welche Sie ganz einfach auf Ihrer Webseite einbinden können. Oder werden Sie besonders kreativ und erstellen ein vollständiges Immobilien Exposé als virtuelle 360° Tour und eingebetteten Dokumenten und weiterführenden Informationen.

Visualisierung mit Bildern

Präsentieren Sie Ihre Immobilien mit schönen und aussagekräftigen Bildern. Laut einer Studie ist das Titelbild einer Anzeige zu 87% für den Erfolg einer Werbekampagne verantwortlich. Das Titelbild ist das erste was ein potentieller Kunde von Ihrem Immobilien Exposé sieht, es entscheidet darüber ob die Anzeige angeklickt wird oder nicht. Wählen Sie hier ein repräsentatives Immobilienfoto, welches unter optimalen Lichtbedingungen aufgenommen wurde. Achten Sie hierbei auf Besonderheiten Ihrer Immobile und richten Sie alle Bilder gerade aus. Je nach Größe Ihres Objektes empfehlen wir Ihnen 10 bis 30 Fotos. Lassen Sie Bilder von Innen und Außen erstellen. Anhand der Bilder kann ein potentieller Kunde schnell beurteilen, ob die Immobilie seinen Vorstellungen entspricht. Sie erhalten somit nur relevante Anfragen, da sich nur ernsthafte Interessenten bei Ihnen melden werden. Dadurch sparen Sie Zeit und Geld.

Büro Expose tipps fotografie
Zimmer innenraum foto

Überlassen Sie die Bilder einem Profi. Mit ansprechenden Bildern erhöhen Sie die Anzahl an Klicks, was Ihre Anzeige in den Suchergebnissen aufgrund der höheren Relevanz nach oben steige lässt und Sie dadurch wiederum mehr Klicks generieren können. Dies führt zu einer erhöhten Sichtbarkeit und mehr Interessenten, welche sich bei Ihnen melden. Sie sparen Leerstandskosten und verkürzen die Vermarktungsdauer Ihrer Immobilie. Mit guten Bilder sparen Sie also Geld.

Grundriss

Laden Sie einen gut lesbaren und möglichst vollständigen Grundriss hoch.

Objektbeschreibung – Sachlich, Klar & Informativ

Versetzen Sie sich als erstes in Ihre Zielgruppe und überlegen Sie sich welche Angaben für potentielle Interessenten relevant wären. Beschreiben Sie Ihre Immobilie so genau wie möglich. Die Gewerbeimmobilie sollte mit Ausstattung, Lage und weiteren Besonderheiten so genau und umfangreich wie möglich beschrieben werden. Vergessen Sie nicht infrastrukturelle Anbindungen, wie z.B. die Entfernung zur nächsten Autobahn, zu beschreiben. Je genauer die Beschreibung, desto weniger Zeit brauchen Sie für die Beantwortung allgemeiner Fragen. Außerdem reduzieren Sie damit vergebliche Orts-Termine. Schreiben Sie aber nicht zu lang und vermeiden Sie Füllwörter und zu viele Nebensätze. Zusätzlich können Sie auch ein Werbevideo für sich sprechen lassen.

Die Kriterien einer Immobilie sollten ebenfalls stets angegeben werden, da sich diese direkt auf die Suchergebnisse und Ihre Sichtbarkeit auswirken. Geben Sie Spezifikationen wie die Grundstücks- & Gebäudefläche, Art des Dachs, Art der Heizung, die Anzahl an Räumen und Etagen, den Preis, das Baujahr, Zustand und Sonderausstattungsmerkmale wie z.B. eine Einbauküche, Bodenbeläge etc. immer an. Zählen Sie auch mögliche Verwendungszwecke auf, da viele Internetnutzer über die Freitextsuche suchen und Sie so die Chancen erhöhen gefunden zu werden.

Kontaktmöglichkeiten

Ihre vollständigen Kontaktdaten sollten schnell zu finden sein. Platzieren Sie diese am besten ganz oben auf Ihrer Homepage, sodass der potentielle Interessent nicht lange danach suchen muss. Dazu gehören Ihre E-Mail Adresse, sowie Ihre Mobilfunknummer.

Am Ende der Seite sollten Sie zusätzlich noch ein Kontaktformular integrieren. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Interessent auch tatsächlich bei Ihnen meldet. Geben Sie auch Termine zu möglichen Besichtigungen auf Ihrer Webseite an. Sollte eine Anfrage eingehen, fragen Sie am besten als erstes nach einem Termin für ein Telefongespräch.

Das Internet ist ein schnelles Medium. Antworten Sie daher zügig auf Anfragen, anderenfalls verschenken Sie wertvolle Kontakten, sollten Sie sich mit der Beantwortung zu viel Zeit lassen.

 

Beispielhafte Gliederung:

Deckblatt

  • Beschreiben Sie die Lage (z.B. ländlich, zentral, Verkehrsanbindungen)
  • Eigenschaften zum Objekt  & Beschreibung (z. B. Renovierter Altbau)
  • Verwendungszwecke & Zielgruppen (z.B. Bürogebäude für mittlere Unternehmen)
  • Sparen/Preis (z. B. 25.000€ sparen durch Eigenleistung)

Innenteil

  • Professionelle Innen- & Außenaufnahmen mit Beschreibungen zu den Bildern
  • Lageübersicht (z.B. Lageplan oder besser Luftbilder)
  • Relevante Verkehrsanbindungen, Geschäfte und Infrastruktur im Lageplan/Luftbild kennzeichnen.
  • Grundrisse & Bauzeichnungen, Visualisierungen

Letzte Seite

  • Zusammenfassung aller relevanten Daten
  • Mögliche Besichtigungstermine
  • Eventuelle Provisionen
  • Sonstige Kosten
  • Haftung
  • Vollständige Anschrift des Objektes
  • Kontaktdaten

Workshop Immobilienfotografie - Fortbildung ist das A & O

AktuellesPatrick ZasadaComment

Neue Zielgruppen erschließen durch eindrucksvolle Fotos! Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Deswegen spielen Bilder eine wesentliche Rolle. Letztendlich sind diese das Erste was ein potentieller Kunde von Ihrer Immobilie in der Regel sieht. Das Foto entscheidet darüber, ob Ihre Anzeige überhaupt erst gelesen wird oder nicht. Optimieren Sie Ihre Inserate mit aussagekräftigen Bildern! Wer mich beauftragt möchte in erster Linie keine Bilder, sondern Kunden. Ich zeige Ihnen wie Sie mit einfachen Mitteln Ihre fotografischen Fähigkeiten maßgeblich verbessern.

Ein erfolgreicher Fotografie Lehrgang mit VR Immobilien aus Fulda: Über zufriedene Kunden freut man sich doch immer!

Auswahl eines Fotografen - 5 Punkte auf welche man für die Beauftragung eines Immobilienfotografen achten sollte

BusinessPatrick ZasadaComment

Hotels, Wohngesellschaften, Vermieter, Immobilien Makler, Architekten, Restaurants, Geschäfte, Großkonzerne, Büroparks und viele mehr benötigen Immobilienfotografen. Wir haben viele Abonnenten und Interessierte die unsere Arbeit verfolgen und nun selbst auf der Suche nach einem Architektur- und Immobilienfotografen sind. So Leid es uns tut, müssten wir viele kleinere Aufträge abweisen, da die Kunden einfach zu weit weg wohnen, als dass es sich für uns rentieren würde. Nichtsdestotrotz möchten wir zumindest dabei helfen können, was die Auswahl des Fotografen in Ihrer Umgebung angeht. Unsere Checkliste hilft Auftraggebern bei der richtigen Auswahl des Immobilienfotografen.


1. Qualität und Thematik des Portfolios

  • Zunächst sollten Sie einmal auf die thematische Ausdehnung des Fotografen achten. Zeigt er auf seiner Webseite Portraits, Food-Fotografien und Architektur, wird es sich vermutlich um keinen Spezialisten im Bereich der Immobilienfotografie handeln.
  • Wie viele Bilder zeigt der Fotograf? Können Sie auf dem Webseite nur ein paar schöne Fotos finden, dann hat der Fotograf ggf. hin und wieder mal Glückstreffer gelandet und möchte Ihnen lediglich nur diese zeigen, oder er hat nicht besonders viele Aufträge und es fehlt somit an Erfahrung. Finden Sie hingegen viele großartige Bilder, spricht dies für einen konstante Leistung.
  • Wirken die Bilder realistisch? Zu natürlich muss ein Bild selbstverständlich nicht aussehen, soll es bei Werbefotografien sogar oft nicht. Wenn Sie sich aber ein Bild angucken und es weniger an ein Foto, als, viel mehr an eine im Computer erstellte 3D-Grafik erinnert, hat der Fotograf das Ziel verfehlt. Dieser grafische Stil ist unter Architekten weit verbreitet und hat seinen Ursprung in der Gebäudesimulation und Projektplanung, welche vor dem Bau stattfinden, um eine grobe Vorstellung der Immobilie zu ermöglichen. Für die Kundenakquise und Vermarktung einer fertiggestellten Immobilie ist dieser Stil aber völlig ungeeignet. Zwar mögen die Bilder ihrem Geschmack entsprechen, allerdings sieht Ihr Kunde in den Bildern kein greifbares Produkt welches es zu kaufen gilt, sondern ein nicht fertiggestelltes Modell. Was passiert ist, dass der potentielle Kunde bevor er überhaupt anfängt zu lesen, das Fenster schließt, auf die nächste Seite klickt und sich denkt: „Eventuell schaue ich mal später dort vorbei.“
  • Schöne Bilder allein reichen nicht aus, achten Sie auf handwerkliche Details! Möchten Sie beispielsweise Büroflächen vermieten, werden Sie potentielle Kunden aus der Medien- und Designbranche mit mittelmäßigen Bildern nicht beeindrucken können. Was Sie benötigen sind technisch perfekte Bilder, mit einem einzigartigem Stil und Wow-Effekt. Weichen die Bilder von der Symmetrie ab? Sehen Sie bei Innenaufnahmen stürzende Linien? Gibt es Über- oder Unterbelichtete Bereiche (z.B.: dunkle Ecken und überbelichtete Fenster)? Sind an den Wänden und Decken ggf. Flecken vorhanden? Falls Sie einige dieser Fragen mit Ja beantworten können, ist das Zeichen mangelnden Handwerks. Darrüberhinaus sollte die Bilder eine klare Sprache vermitteln, kleine unbeabsichtigte Strukturen wirken oft ablenkend. Dazu gehören z.B. Kondensstreifen am Himmel, Reflexionen und Spiegelungen an glatten Flächen oder Falten auf Stoffbezügen.
  • Bei Innenaufnahmen kommt es nicht nur darauf an, die Innenräume in einem einzigartigen Licht strahlen zu lassen, gleichzeitig sollten durch die Fenster Details im Außenbereich erkennbar sein. Der potentielle Mieter, Gast oder Käufer interessiert sich letztendlich auch für die Lage (Hat das Zimmer einen schönen Ausblick auf den Garten, oder zeigt es Richtung Autobahn?; Befindet sich das Zimmer auf der sonnigen Seite, oder liegt es im Schatten?; Befinden sich schützende Bäume vor dem Fenster, oder kann mir der Nachbar direkt auf den Frühstückstisch gucken?). Insofern sollten Überbelichtungen im Bild verhindert werden, diese wirken sich eben nicht nur auf die Bildsprache aus; korrekt Belichtete Fenster haben also auch ihren ganz praktischen Nutzen: Sie geben zusätzliche Informationen über die Lage und Umgebeung.

 

2. Auftritt und Umfang der Webseite

  • Welchen Eindruck erweckt die Internetseite des Fotografen auf Sie? Falls diese eher mittelmäßig auf Sie wirkt, sollten Sie vorsichtig sein. Vergleichen Sie die Homepages der Fotografen miteinander! Wie soll Ihnen jemand, dessen eigener Internettauftritt eher mittelmäßig ist, dabei helfen Neukunden, durch einen professionellen Internetauftritt und aussagekräftige Bilder, zu beeindrucken? Ich glaube nicht, dass dies erfolgreich funktionieren kann. Einem Fotografen mit einer mittelmäßigen Homepage fehlt es entweder an Sinn für Ästhetik oder an zielgruppenorientierten Marketing Fähigkeiten. Letzterer ist für Werbe- und Immobilienfotografen aber besonders wichtig. Letztendlich benötigen Sie keine Schnappschüsse für Jedermann, sondern die besten Bilder mit einer an Ihre Zielgruppe angepassten Aussage!
  • Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft den Umfang der Homepage. Während der Vorbesprechung ist es oft nicht möglich alle relevanten Fragen zu klären, da entweder die Zeit fehlt, oder einem, im Nachhinein wichtige Punkte, gar nicht eingefallen sind. Schließlich kann man nicht an alles denken. Daher ist es von Vorteil, wenn auf der Homepage ein hilfreicher FAQ-Teil vorzufinden ist. Das wichtigste ist jedoch, dass Sie die AGB im Vorfeld online einsehen können, um keine bösen Überraschungen zu erleben!

 

3. Interesse an Ihrem Unternehmen

Zeigt der Fotograf Interesse an Ihrem Unternehmen oder Ihr aktuelles Projekt? Beim ersten Kontakt sollte der Fotograf Neugierig sein und wissen wollen was Ihr Unternehmen anbietet, wie groß es ist und wer zu Ihren Kunden gehört. Zudem muss geklärt werden, welches Ziel Sie mit den Bildern verfolgen und wozu Sie diese benötigen, erst zum Schluss wird über die Anzahl der Bilder beraten. Diese Punkte sind daher relevant, weil die Bilder ihren praktischen Nutzen (Kunden akquirieren) nur dann erfüllen können, wenn Sie an die jeweilige Zielgruppe angepasst sind. Dazu muss der Fotograf wissen, wer zu Ihrer Zielgruppe gehört.

 

4. Transparenz und Preisgestaltung

  • Welche Kosten kommen auf Sie zu? Dies ist sicherlich ein relevanter Punkt. Seien Sie vorsichtig bei Dienstleistern, welche mit Tagessätzen arbeiten. Stellen Sie sich vor, dass Sie Wochen zuvor einen festen Termin vereinbart haben. Vorher haben Sie noch Geld investiert um Unkraut zu entfernen, Renovationen vorzunehmen und das Gebäude für die Bilder nochmal grundreinigen zu lassen. Nun benötigen Sie rund 15 Außenaufnahmen für Ihre Homepage. Leider ist an dem vereinbarten Termin das Wetter, entgegen der Wettervorhersage, schlecht. Es wurden nur 3 Bilder gemacht und diese wirken düster und verregnet. Dies ist nun nicht die Schuld des Fotografen, allerdings haben Sie kein einziges Bild erhalten, welches sich für Ihre Webseite eignet. Trotzdem müssen Sie den kompletten Tagessatz bezahlen. Für einen zweiten Termin kommen also weitere ungeplante Kosten auf Sie zu. Arbeiten Sie lieber mit Festpreisen für die jeweilige Anzahl an Bildern, welche Sie benötigen. Schafft der Fotograf es nur 3 gute Bilder zu erstellen, anstatt der ausgemachten 15 Stück, muss er eben nochmal hinfahren sobald das Wetter besser ist. Hier wissen Sie von Anfang an, was auf Sie zukommt und was Sie für Ihr Geld erwarten können!
  • Doch was ist mit den Bildrechten? Gehen Sie auf die Webseite des Fotografen und gucken Sie entweder in die FAQs oder in die AGB. Manche Fotografen räumen Ihnen nur beschränkte Nutzungsrechte ein. Oft ist es so, dass Sie die Bilder ausschließlich für Ihre eigene Webseite oder nur für ein bestimmtes, zeitlich eingeschränktes, Projekt nutzen dürfen. Möchten Sie die Bilder hingegen in einer Broschüre drucken, kommen Folgekosten auf Sie zu.
  • Ist die Bildbearbeitung im Preis mitinbegriffen, oder zahlen Sie ausschließlich für die fotografische Dienstleistung? Was ist mit den Reisekosten? Und in welchem Dateiformat/Auflösung bekommen Sie die Bilder? Und wie viele Bilder erhalten Sie bzw. was müssen Sie zahlen, wenn Sie doch mehr Bilder benötigen, als ursprünglich angenommen? Diese Punkte müssen im Vorfeld alle geklärt werden, diese und weitere Punkte finden Sie alle in den AGB.

 

5. Kommunikation und Schnelligkeit

Findet ein Vorgespräch statt und wie schnell läuft die Kommunikation mit dem Fotografen ab? Sie haben eine E-Mail mit einer Anfrage verschickt und erhalten die Antwort erst drei Tage später? Stellen Sie sich hier die Frage, wie schnell und zielgerichtet der Fotograf arbeitet. Wenn dieser bereits drei Werktage benötigt um auf eine geschäftliche Anfrage zu reagieren, wie lange wird sich die Bildbearbeitung wohl hinziehen?

Womöglich besteht Ihr Ziel darin Neukunden durch professionelle Fotos zu gewinnen, dafür benötigen Sie exzellente Bilder Ihrer Räumlichkeiten für ein Buchungsportal. Wann das Fotoshooting stattfinden kann, ist selbstverständlich von vielen Faktoren abhängig. Dazu gehört das Wetter, schließlich wirken auch Innenräume düster, wenn draußen gerade ein Sturm weht. Aber nichts ist ärgerlicher als wenn Sie dich Bildbearbeitung über mehrere Wochen erstreckt, weil der Fotograf langsam arbeitet und nicht zielgerichtet an die Sache rangeht. Und diese Zeit ist Ihr Geld! Wenn Sie eine Bürofläche für 7.000€ im Monat an eine Firma vermieten möchten und diese derzeit leer steht, ist es doch von Vorteil, die Fläche so schnell wie möglich zu vermieten um Umsatz zu generieren. Klar, ohne Fotos oder nur mit Handybildern wird es schwer sein, Ihre potentiellen Kunden zu überzeugen bei Ihnen für einen Besichtigungstermin vorbeizukommen. Wenn Fotograf A nur zwei Wochen für die Bildbearbeitung benötigt, während Fotograf B sich vier Wochen Zeit nimmt, bis er Ihnen die Bilder übergibt, so wird sich diese zeitliche Verzögerung fortpflanzen und sie werden Ihre Räumlichkeiten höchstwahrscheinlich erst zwei Wochen später vermieten können. Fotograf B hat Sie also faktisch 3.500€ mehr gekostet, als Fotograf A.

Die Schnelligkeit und Ausführlichkeit in der Kommunikation bietet Ihnen einen ersten Anhaltspunkt auf die Arbeitsweise des Fotografen. Selbstverständlich gibt es hier auch Ausnahmen: Möglicherweise ist der Fotograf gerade im Urlaub und verfügt nur eingeschränkt über Zugriff aufs Internet. Gibt es eine gute Erklärung, dürfen Sie dies natürlich entschuldigen.

Infrarotfotografie - Der Umbau einer Kamera

FotografiePatrick ZasadaComment

Ab 12:30min beginne ich mit dem eigentlichen Umbau der Kamera zu einer Infrarot geeigneten DSLR. Vorher gibt es jedoch ein wenig Theorie. Die Infrarotfotografie stellt für mich einen Mehrwert im Bereich der Architektur und Fine Art Fotografie dar, weshalb ich mich für einen Umbau der Kamera entschieden habe. Hier zeige ich Euch wie das geht und worauf es zu achten gilt.

So robust ist eine Kamera gebaut!

ProduktberatungPatrick ZasadaComment

Weil viele Anfänger beim Objektivwechsel gelegentlich in Panik verfallen, weil etwas Staub auf den Sensor kommen könnte, habe ich dieses Video gemacht. So empfindlich sind Kameras nicht! Wenn die Kamera aber mal ins Wasser fallen oder aus einer etwas größeren Höhe stürzen sollte, solltet Ihr besser keine Sony besitzen. Richtige Kameras (Canon, Nikon, Fuji, etc.) sind hingegen unglaublich stabil, resistent und langlebig.

Fotobuch von Saal Digital – Erfahrungsbericht

ProduktberatungPatrick ZasadaComment

Vor kurzem hat mich Saal Digital gefragt, ob ich nicht Lust hätte deren Fotobücher zu testen und einen kleinen Erfahrungsbericht dazu zu schreiben. Warum also nicht? Ich habe mir also kurzerhand ein Fotobuch bestellt. Bisher hatte ich bei Saal Digital herkömmliche Fotoabzüge bestellt und diesbezüglich vom Preis-Leistungs-Verhältnis mehr als begeistert. Das Fotobuch von Saal Digital finde ich ebenfalls gut gelungen, allerdings gibt es Punkte an denen man durchaus nachbessern könnte. Doch vielleicht sollte ich im Vorfeld erwähnen zu welchem Zweck ich dieses Fotobuch eingesetzt habe, da meine Kritikpunkte nicht für jeden relevant sind.

Als Trainer nutze ich dieses Fotobuch nun im Rahmen meiner Architekturfotografie Workshops in Frankfurt dazu den Kursteilnehmern Anschauungsmaterial zu zeigen, anhand derer ich den Bildaufbau beispielhaft erläutere. Dadurch dass das Fotobuch also nicht permanent im Bücherregal steht, sondern im Kamerarucksack rumfliegt und überwiegend draußen eingesetzt wird, ist meine Erfahrung nicht absolut repräsentativ.

 

Die Software

Für das Erstellen des Fotobuches ist es notwendig eine Software zu installieren. In diesem Programm lassen sich nun verschiedene Produkte von Saal Digital erstellen und bestellen. Für einmalige Bestellungen, wie z.B. einfache Fotoabzüge, empfinde ich es als etwas umständlich, dass man dafür extra ein Programm installieren muss, da es andere Anbieter gibt bei denen man ähnliche Bestellungen direkt im Webbrowser durchführen kann. Allerdings ist ein solches Programm natürlich viel umfangreicher, angenehmer zu bedienen und man kann wesentlich genauer arbeiten, als dies im Browser der Fall wäre. Für diejenigen die regelmäßig Bilder bestellen, ist eine solche Software auf jeden Fall ein großer Vorteil!

Das Fotobuch gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Man kann es als normales Fotobuch, als extra dickes Fotobuch, als Softcoverversion oder als Fotoheft erhalten. Die Fotobücher sind in verschiedenen Formaten mit unterschiedlichen Seitenzahlen erhältlich. Das Fotoheft besteht im Grunde genommen aus zusammengehefteten Fotoabzügen. Das Softcover ist ein eher dünnes gebundenes Buch mit mattem Cover; die Innenseiten sind als matte oder glänzende Ausführung erhältlich. Beim herkömmlichen, sowie extra dicken Fotobuch gibt es in beiden Fällen mehr Auswahlmöglichkeiten hinsichtlich der Covergestaltung: Man kann zwischen einem glänzenden, sowie einem matten Cover auswählen, wobei letzteres für dunkle Motive nicht besonders gut geeignet ist. Des Weiteren ist das Cover auch als Lederversion in fünf verschiedenen Farben erhältlich. Mit einer optionalen Wattierung kann man das Cover zusätzlich veredeln.

Da ich ein besonders robustes Fotobuch haben wollte habe ich mich für das Fotobuch XT (extra thick) in 21x28cm mit 10 Seiten und zusätzlicher Wattierung entschieden, sowohl das Cover, als auch die Innenseiten sind glänzend. Normalerweise hätte dies ca. 40€ gekostet.

 

Das Buch

Der Versand ging wirklich zügig und nach kurzer hatte ich das Fotobuch bereits in den Händen. Was mir erst nach genauerem Hinsehen auffiel, war die Genauigkeit der Verarbeitung. Der Bildrand wich um ca. ± 3mm von dem ab, was ich in der Software bei der digitalen Erstellung eingestellt hatte. Für Fotos halte ich diesen Toleranzbereich für in Ordnung, allerdings könnte dies bei Fotokollagen mit einem schmalen Abstand zum Bildrand auffallen. Na gut, das ist aber schon Meckern auf hohem Niveau…

Im Fotobuch (links) sind im linken unteren Gebäuden drei Fensterreihen zu sehen. Gemäß der Software (rechts) befinden sich nur zwei Fensterreihen im Bild, das dritte Fenster hätte außerhalb des Bildausschnittes liegen müssen.

Im Fotobuch (links) sind im linken unteren Gebäuden drei Fensterreihen zu sehen. Gemäß der Software (rechts) befinden sich nur zwei Fensterreihen im Bild, das dritte Fenster hätte außerhalb des Bildausschnittes liegen müssen.

Die extra dicken Seiten kommen im Fotobuch dadurch zustande, dass die Fotoabzüge auf eine Schicht aus Pappe aufgetragen werden. Dadurch fallen die Seiten schon sehr dick aus, was nicht weiter schlimm ist, da ich ein besonders robustes Buch haben wollte und das auch entsprechend bestellt habe. Allerdings sind die Seiten für meinen Geschmack etwas zu steif. Das kommt wahrscheinlich daher, da diese auf Pappe geklebt sind. Ich würde mir hingegen etwas elastischere Seiten wünschen, möglicherweise könnte man das Problem darin lösen, dass man statt Pappkarton ein Trägermaterial aus Kunststoff nähme. Im Großen und Ganzen ist das Buch aber bestens verarbeitet und sieht sehr wertig aus. Trotz der Punkte die man weiterhin ausbessern könnte ist mir bisher kein anderer Anbieter bekannt, der es Saal Digital qualitativ überbieten könnte.

 

Was mir nicht gefallen hat

In der Mitte des Buches hatte ich ein Bild über beide Seiten gelegt, dabei ist mir aufgefallen, dass an der Knickstelle ein schmaler weißer Rand entsteht. Allerdings haben alle anderen Hersteller dasselbe Problem, daher ist das kein Negativpunkt, welchen ich ausschließlich Saal Digital zusprechen würde. Ärgerlich ist es trotzdem, auch wenn man schon genauer hingucken muss um den Fehler zu sehen.

Ein etwas größerer Nachteil ist in meinen Augen die Feuchtebeständigkeit. Und nein, ich war mit dem Fotobuch nicht duschen. Mir ist klar, dass dieses Fotobuch nicht für den Außeneinsatz konzipiert ist und man es daher trocken halten sollte. Auch war ich damit während meiner Workshop nicht im Regen unterwegs. Allerdings war das Wetter etwas grau und während ich vor meiner Gruppe ein Beispielbild erläuterte kam von oben ein Tropfen herunter. Nur ein einziger kleiner Tropfen, sonst nichts. Ich wisch diesen mit der Hand weg und legte das Buch beiseite. Die minimale Restfeuchte sorgte dafür, dass zwei Seiten zusammenklebten. Beim Öffnen des Buches löste sich das Fotopapier vom Pappkarton auf einer 1 cm2 kleinen Fläche und eine Delle war zu sehen. Auch wenn das Buch logischerweise nicht wasserfest ist, darf so etwas bei einem Tröpfchen, welches so klein war, dass man es kaum erkennen konnte, nicht passieren. Meiner Meinung nach passiert es viel zu schnell, dass die glatten Seiten aneinander klebenbleiben. Einige meiner Kursteilnehmer haben ebenfalls von diesem Problem berichtet. Angeblich passiert das aber nur bei den glänzenden Seiten, bei mattem Fotopapier soll das nicht vorkommen, getestet habe ich dies aber nicht. Durch eine stärkere Bindung vom Fotopapier zum Trägermaterial und/oder durch eine oberflächliche Beschichtung des Fotopapiers könnte und sollte man an dieser Stelle nachbessern.

 

Was mir sehr gut gefallen hat

Die Verarbeitung sieht insgesamt sehr gut aus und das Fotobuch fühlt sich wertig an. Die Bildqualität lässt keine Wünsche offen. Die Bilder sehen sehr sauber aus und die Farben kommen super rüber!

 

Fazit

Ich kann dieses Fotobuch weiterempfehlen! Klar gibt es einige Macken und man könnte an der ein oder anderen Stelle nachbessern, aber dies sind Kritikpunkte auf hohem Niveau. Mit 40€ bewegt sich Saal Digital im mittleren Preissegment. Die Übersichtlichkeit und Bedienung der Software hat mich überzeugt. Auch der Versand lief schnell ab. Die Bildqualität und Verarbeitung sind erstklassig. Für den normalen Gebrauch in den eigenen vier Wänden kann ich dieses Fotobuch wärmstens empfehlen. Als Portfolio für Fotografen halte ich zumindest die Variante mit den glänzenden Fotoseiten nicht für die beste Option. Beim regelmäßigen Transport und starkem Gebrauch ist die Gefahr des Zusammenklebens von Seiten und somit von Beschädigungen zu groß. Die matte Variante könnte dafür besser geeignet sein, ob diese Einschätzung meinerseits zutrifft werde ich zukünftig noch testen.

 

Richtig Blitzen mit Farbfolien - Auszug aus dem Buch

Fotografie, ProduktberatungPatrick ZasadaComment

Hier soll es jetzt nicht um die verschiedenen Blitztechniken gehen, welche man in Kombination mit entfesselten Funksystemen und diversen Lichtformern erreichen kann. Schließlich würde dies den Umfang des Buches bei weitem sprengen, da diese Techniken eher für die Innenraumfotografie relevant sind und weniger für das Fotografieren der Skyline während der Blauen Stunde.

Nichtsdestotrotz kann man auch beim Fotografieren in der Blauen Stunde in Versuchung kommen den Blitz hinzuzuziehen. Dabei werden wir ein Problem feststellen: Die angeblitzten Objekte sehen alle aus wie mit Photoshop reingeschnitten, komplett unnatürlich…

Das liegt daran, dass die Farbtemperatur des Blitzes nicht der Farbtemperatur des Umgebungslichtes entspricht. Ein normaler Blitz weist typischerweise eine Farbtemperatur um die 5.600K auf. Tageslicht hat ebenfalls eine Farbtemperatur von 5.500-5.700K. Somit lässt sich ein gewöhnlicher Systemblitz tagsüber ohne weiteres benutzen. Zum Sonnenuntergang hin nimmt die Farbtemperatur drastisch ab und wir erhalten ein leicht orange-rötliches Umgebungslicht; in der Blauen Stunde steigt die Farbtemperatur dann wieder schnell auf über 11.000K an und die Umgebung erstrahlt in intensiven Blautönen. Blitzlicht kann sich farblich dadurch nicht in die Umgebung eingliedern.

Ohne Farbfolie geblitzt.

Ohne Farbfolie geblitzt.

Blitz in Kombination mit Farbfolie

Blitz in Kombination mit Farbfolie


Hier gilt es also die Farbtemperatur des Blitzes an das Umgebungslicht anzupassen. Das lässt sich dadurch erreichen, dass man eine durchsichtige Farbfolie vor den Blitz montiert.

Im oberen Beispiel wurde im rechten Bild ein orangener Farbfilter der Firma Lee vor den Blitz gespannt, sodass sich die Farben angleichen und das Bild ein wenig natürlicher wirkt.

Von LEE gibt es für wenig Geld ein Farbfilter Musterheft zu kaufen, dieses findet man unter dem Begriff „Lee Colour Filter Cataloque“, darin sind über Einhundert verschiedene Musterfolien vorhanden, welche leicht zugeschnitten perfekt auf einen Systemblitz passen. Hierfür ist allerdings etwas Bastelarbeit gefragt:

Aus einem alten Joghurtbecherdeckel lässt sich eine wunderbare Halterung für die Lee Folien basteln. Hierfür wurde einfach ein Teil vom Plastikdeckel abgeschnitten und mit Sekundenkleber links und rechts an den Blitzkopf geklebt. Meines Wissens nach gibt es zwar ähnliche Systeme fertig zu kaufen, allerdings bietet nur Lee eine so große Auswahl an Farbfiltern an. Insofern halte ich diese DIY-Variante für das Beste was man derzeit bekommen kann. Selbstverständlich sind nicht alle Filter im Lee Katalog dafür geeignet die Farbtemperatur anzupassen, schließlich ist auch eine ganze Menge an Effektfolien im Sortiment.

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht bezüglich des Anwendungsgebietes und der Farbverschiebung. Die entsprechende Foliennummer ist immer mitangegeben:

Lee Filter Tabelle
 

Dies war ein Auszug aus dem Buch "Fotografieren lernen im Dunkeln und zur Blauen Stunde".

Neuerscheinung: Fotografieren lernen im Dunkeln und zur Blauen Stunde (Buch)

Aktuelles, Ankündigung, Fotografie, ProduktberatungPatrick Zasada1 Comment

Hallo Zusammen,

wie bereits angekündigt, habe ich ein neues Buch auf den Markt gebracht. In diesem Buch geht es um die Grundlagen der Fotografie zur Blauen Stunde. Dabei werden die Kameraeinstellungen genau erklärt und die wichtigsten Punkte für eine atemberaubende Bildkomposition werden ebenfalls vermittelt. Am Ende findet sich ein Praxisteil mit einer hilfreichen Schritt für Schritt Anleitung.

In meinem Online Shop ist das Buch als PDF Download erhältlich, des Weiteren könnt ihr hier im Buch blättern um einen groben ersten Eindruck zu erhalten:

Zur PDF Version

Darüber hinaus ist dieser Titel auf Amazon als Kindle E-Book und als gedrucktes Taschenbuch erhältlich.

Nikon D3400: Nikon stellt neue Einsteiger DSLR vor

Camera NewsPatrick ZasadaComment

Nikons neuestes Einsteigermodell: Die Nikon D3400. Ab September im Handel (Foto: Nikon).

Nikons neuestes Einsteigermodell: Die Nikon D3400. Ab September im Handel (Foto: Nikon).

Nikon hat mit der D3400 das neueste Modell der Einsteigerklasse vorgestellt. Über die Bluetooth basierte Snapbridge Funktion, werden Bilder auf das verbundene Smartphone oder Tablet kopiert und können somit schneller geteilt werden. Die Kamera verfügt über eine Auflösung von 24MP im APS-C bzw. DX-Format. Diese DSLR ist für Anfänger ausgelegt und zeichnet sich durch eine einfache Bedienung aus und verfügt darüber hinaus über einen Guide-Modus. Somit ist diese Kamera ideal für Leute, die von einfachen Handyschnappschüssen zu hochwertigen Aufnahmen wechseln wollen.

Die neue Spiegelreflexkamera D3400 von Nikon ist mit einem neuen Bildsensor im DX-Format (23,5 x 15,6 mm) ausgestattet. Die Gesamtauflösung beträgt 24,7 MP; die abgespeicherten Bilder verfügen mit einer Größe von 6.000 x 4.000 Pixeln effektiv über glatte 24MP. Der ISO reicht von 100 bis 25.600. Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde das Bildrauschen etwas verbessert: Bis zu einer Einstellung von ISO 3200 sind gute Ergebnisse zu erwarten.

Die Kamera verfügt über eine Videofunktion mit 50 Bildern pro Sekunde in Full HD Qualität. Mit einer Akkuladung können realistisch betrachtet ca. 1000 Bilder gemacht werden. Dies ist allerdings keine Erneuerung im Vergleich zum Vorgängermodell.

Eine weitere Neuheit in Nikon’s Einsteigerklasse ist der Bildstil „Ausgewogen/Flat“ unter den Picture Control Einstellungen. Dieser ermöglicht eine realistische und neutrale Farbwiedergabe mit stärkeren Mikrokontrasten. Die korrekte Belichtung lässt sich somit über das Histogramm von RAW-Vorschaubildern besser einschätzen. Zudem ermöglicht dieser Picture Style mehr Kontrolle in der Nachbearbeitung von Videos.

Über Die Smartbridge Funktion lassen sich, via Bluetooth 4.1, die Bilder direkt ans Handy übertragen. Das Einrichten einer WLAN-Verbindung ist also nicht mehr notwendig. Die Fotos werden im Hintergrund vollautomatisch über eine stromsparende Dauerverbindung an das verbundene Gerät übermittelt. Selbstverständlich in verringerter Auflösung von 2MP, um Speicherressourcen des Mobilgerätes zu schonen.

Ab Mitte September wird die D3400 für rund 500€ bzw. 630€ im Set mit dem Kit-Objektiv (AF-P DX 18-55 mm 1:3,5-5,6G VR) verfügbar sein. Selbstverständlich ist die D3400 mit allen Nikkor Objektiven kompatibel, aber Achtung: der Autofokus funktioniert nur in Objektiven mit integriertem Motor!


Fazit: Wer bereits eine D3100, D3200 oder D3300 besitzt für den lohnt sich ein Upgrade nicht. Wer über einen Einstieg in die Spiegelreflexfotografie nachdenkt und bisher nur mit dem Handy fotografiert hatte, könnte sich mit dieser Kamera anfreunden.

Filteradapter

ProduktberatungPatrick ZasadaComment

Anbei ein kleiner Tipp zum Geld sparen! Falls ihr viel mit Filtern arbeitet, braucht ihr nicht zwangsläufig für jedes Objektiv einen eigenen Filter zu kaufen. Holt euch einfach nur einen Filter mit dem größten Durchmesser und die Adapterringe, welche ich unten verlinkt habe. Somit könnt ihr z.B. einer 77er Filter auf einem Objektiv mit 52mm Schraubgewinde verwenden.

Manuell Fokussieren

Fotografie, QuicktippPatrick ZasadaComment

Nikon besticht durch den tollen Vorteil, dass sie dem Anschlusssystem seit 1959 treu geblieben sind. Somit lassen sich relativ alte und optisch dennoch einwandfreie Objektive an jeder Nikon DSLR nutzen. Nikon bietet einem somit die Möglichkeit an sehr viel Geld sparen zu können, ohne bei der Bildqualität Abstriche machen zu müssen. Doch viele Fotografen bzw. Anfänger greifen doch lieber zu den neueren Modellen, da viele fürchten manuell nicht scharf fokussieren zu können. Dabei ist es so einfach, wenn man folgende Funktion kennt...